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liegt im Norden Hamburgs am Zusammenfluss von Tarpenbek
und Alster, und niemand weiß wann es gegründet wurde
.

Ausschnitt aus einer Karte “Hamburg um 1300” von C.F.Gaedechens

   Erstmals
   urkundlich
   erwähnt wird
   es als
   “eppenthorp”
   im Jahre 1140.
  
Es ist Hamburgs
   ältestes Dorf.

Auch das Alter der
Kirche St.Johannis ist
nicht bekannt.
1267 wurde sie erstmalig
erwähnt.
Die Kirche war aus Holz
und der Turm bestand aus
runden, unbehauenen
Feldsteinen.
1751 wurde der Turm mit
Ziegelsteinen quadratisch
ummauert.

Das heutige Eppendorf bedeckt eine Fläche von
2,716 Quadratkilometern und hat 22145 Einwohner.
Wie selbstverständlich zählen aber die meisten Eppendorfer den Stadtteil Hoheluft-Ost dazu.

Hoheluft-Ost

Und auch der Eppendorfer Baum wird in voller Länge,
d.h. bis zum Klosterstern, mit vereinnahmt.

Daten

1140

Erste urkundliche Erwähnung. Erzbischof Adelbero verleiht Hamburg einen Hof in Eppendorf.

1245

Erste urkundliche Erwähnung der Mühle an der Tarpe (Terveke).

1267

Erste urkundliche Erwähnung der Kirche.

1343

Graf Adolf VII. verkauft Kirche und Dorf Eppendorf dem Kloster Herwardeshude

1579

Das Kirchspiel Eppendorf hat 480 erwachsene Einwohner

1627

Das dänisch besetzte Eppendorf wird von den kaiserlichen Truppen unter Tilly gestürmt.

1731

Das noch heute stehende Pastorat wird gebaut.

1751

Die alten Felswände der Kirche werden mit Ziegeln quadratisch umbaut.

1768

Der dänische König entsagt allen seinen Ansprüchen auf die Eppendorfer Kirche.

1768

Samuel Heinicke erhält die Kantorstelle.

1773

Samuel Heinicke gründet die erste Taubstummen-Lehranstalt in Deutschland.

1813

Eppendorf wird von den Franzosen besetzt.

1814

Die Russen verdrängen die Franzosen aus Eppendorf.

1828

Die Chaussee vom Dammtor über Eppendorf bis zur Borsteler Chausse wird gebaut.

1832

Eppendorf geht aus dem Besitz des Klosters St. Johannis an Hamburg über.

1864

Die Eppendorfer Straßen erhalten feste Namen.

1894

Eppendorf wird Stadtteil.

Die Alster

Um die sumpfige
Alsterniederung zu
überwinden, führte in
früheren Zeiten ein fast
170m langer Bohlen-
weg von Winterhude
nach Eppendorf.
Er begann ungefähr bei
der heutigen Sierich-
strasse und endete mit
einem abenteuerlichen
hohen Steg hinter der
Eppendorfer Kirche.

Vom Steg zur Brücke

Fuhrwerke mussten bis 1841 eine
Furt benutzen.Dann wurde eine befahrbare Holzbrücke errichtet.
Bereits 1878 wurde diese durch
eine Brücke mit steinernen
Pfeilern erneuert.

Die heute noch bestehende
Brücke wurde 1921 dem
Verkehr übergeben, nachdem
die vorherige Brücke schon
kurz vor dem 1.Weltkrieg
wegen Baufälligkeit abgebrochen
werden musste.

Der “Kurort”

Der Weinhändler Georg Andreas Knauer errichtete

1824 in seinem Garten an der Eppendorfer Landstraße

eine Anlage zur Herstellung der bekanntesten

Mineralwässer.

Es wurden Bade- und Brunnenhäuser errichtet und

1828 ein großes Konversationshaus erbaut.

Die Kurgäste reisten aus Hamburg und der weiteren

Umgebung und sogar aus Dänemark an

Seit 1835 gab es im Sommer einen regelmäßigen

Kutschenverkehr vom Jungfernstieg nach

Eppendorf mit einer sog. Stagecoach

 

Für die Hamburger war der

Andreasbrunnen ein beliebtes

Ausflugsziel. Es gab vorzügliches

Essen und es wurden Bälle

und Korsofahrten auf der Alster

veranstaltet.

Georg Andreas Knauer

1759 - 1828

Der Eintritt war nur mit

besonderen Eintrittskarten

möglich, um unerwünschte

Gäste von der auserwählten

Gesellschaft fernzuhalten

Das Konversationshaus Ecke Eppend.Landstr./Loogestieg

wurde später zum ersten “Reihenhaus” Eppendorfs umgebaut.

Ab Januar 1835 gab es in den

Sommermonaten eine regelmäßige

Verbindung mit der Pferdekutsche

von und nach Hamburg

 

Ab 1840 verkehrte dann ein sogenannter

Pferde-Omnibus dreimal täglich

zwischen Jungfernstieg und Eppendorf.

 

1880 wurde dann die Pferdebahn

durch Eppendorf geführt und ab 1894

elektrifiziert.

 

1977 fuhr die letzte elektrische

Straßenbahn durch den Stadtteil.

Verkehr

U

Der Bahnhof entstand

von 1909 - 1912

Ab 10. Mai 1912 war es

möglich, mit der neuen

U-Bahn vom Rathausmarkt

bis zur Kellinghusenstraße

zu fahren.

Fährverbindung von

Eppendorf nach

Winterhude

Am 15.Juni 1859

eröffnete er den

Liniendienst auf der

Alster mit dem

Schraubendampfer “Alina”

Am 10. März 1859 erhielt

der Schiffsmakler Parrau

die Konzession für die

Alsterschiffahrt.

Gebäude

Kaufhaus Dittmer, Eppendorfer Landstr.

 

Das “Alte Landhaus” Ecke Eppend. Ldstr.
und Martinistr.

Geschw.-
Scholl-Str. /
Erikastr.

Das alte Schulhaus

Kornwindmühle

Eppendorfer Baum 1893

zwischen Schedestr. u.
Geschw.-Scholl-Str.

Eppend. Baum / Lehmweg

Eppend.Landstr. / Martinistr.

Das Will´sche Palais Ludolfstr.

Mathildenstift Tarpenbekstr.

Postamt Hamburg 20   Martinistr./Erikastr.  Jetzt (2015) SVEA Öfen

Weitere historische Fotos finden Sie hier >>>

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